Hotfolder
Dieses Video zeigt, wie Sie die Ordnerstruktur für die automatische Verarbeitung definieren.
In diesem Schritt definieren Sie die Ein- und Ausgabeordner. Wählen Sie aus den beiden Listen Hotfolder-Speicherort die Option Default aus. (Wenn die Listen leer sind, müssen Sie zuerst die Hotfolder-Speicherorte im Hotfolder Service Configurator definieren (see "Define the hotfolder location").
Die Standardeinstellung für den Eingabe- und Ausgabeordner.
Der Ausgabe-Ordner wird als Unterordner Ihres Haupt-Hotfolders erstellt. Der Computer-Host und der Speicherort des Ordners werden im Hotfolder Service Configurator angezeigt. Wenn Sie die Standardeinstellungen beibehalten haben, lautet das Verzeichnis auf dem lokalen Computer C:\Hotfolders\. Der vollständige Ordnerpfad in diesem Tutorial lautet also C:\Hotfolders\ISO Coated - My Digital Press - CMYKOGV\Output.
Während des Profilerstellungsprozesses werden alle Testcharts, die Sie auf Ihrer Druckmaschine drucken müssen, an den Ausgabeordner gesendet. Bitte stellen Sie sicher, dass dieser Ordner als Eingabeordner für Ihr DFE verwendet wird. Natürlich können Sie die Dateien auch manuell aus diesem Ordner in Ihr DFE kopieren.
When working with PDF files that contain overprinting or transparent objects, it's important to use flattening to achieve accurate color results. To enable flattening for your hotfolder, check the box under PDF Flattening > Use Flattening for PDF Processing.
Once flattening is enabled, the project's Input Color Space will be used as target color space for the normalization. This means that CMYK objects will not be normalized, while RGB objects will be normalized to the project's CMYK color space. The Raster/Vector Balance will be automatically set to 90% to reduce processing times(siehe "Einstellungen für die Transparenzreduzierung").
The marked checkbox enables flattening for a hotfolder.
Farbkonfiguration
In diesem Schritt definieren Sie die aktuelle Farbkonfiguration Ihrer Druckmaschine. CMYK wird immer verwendet. Wenn Sie über eine "SmartProfiler Multicolor"-Lizenz verfügen, können Sie bis zu drei weitere Farben hinzufügen. Sie können aus typisch verwendeten Farben wie Blau, Grün, Orange, Rot und Violett auswählen. In diesem Tutorial verwenden wir Orange, Grün und Violett. Ein weiteres typisches Beispiel ist Rot, Grün, Blau. Sie können jede andere Kombination auswählen, die Ihrer Farbkonfiguration entspricht, z. B. Orange, Grün, Blau.
Abgeschlossene Farbkonfiguration. Die Einstellungen sind gesperrt. Wenn Sie sie ändern müssen, klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.
Was ist, wenn die Farben im DFE einen anderen Namen haben?
Für jede Farbe können Sie den vom DFE verwendeten Namen in das Feld Alias eingeben. Stellen Sie sicher, dass die Namen genau übereinstimmen. Die Anwendung verwendet die Farbnamen als Farbkanalnamen im Ausgabe-PDF und in den Profilen und Ressourcen. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird der Name der Farbe direkt verwendet, z. B. "Orange".
Ink Limit ermitteln
Wenn Sie das Ink Limit nicht genau kennen, müssen Sie ein Testchart drucken, um es zu ermitteln. Eine visuelle Überprüfung des gedruckten Testcharts ermöglicht die Bestätigung oder Änderung des berechneten Ink Limit Werts (TAC). Wenn Sie Auswirkungen von zu viel Farbe wie Ausbluten oder glänzende Streifen auf dem Testchart sehen, reduzieren Sie das Ink Limit.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken. GMG SmartProfiler erstellt ein Testchart-PDF und sendet es an den Ausgabeordner. Drucken Sie die PDF-Datei auf Ihrer Digitaldruckmaschine aus. (Wenn das Testchart nicht im Ausgabeordner angezeigt wird, prüfen Sie, dass der GMG ColorServer Service Monitor ausgeführt wird (siehe "System prüfen").)
Beurteilung des Ink Limit. Die Abbildung zeigt einen Teil des Testcharts. Die Zahl am oberen Rand einer Spalte zeigt den Maximalen Farbauftrag (TAC) der Spalte an.
Überprüfen Sie die Farbfelder auf dem gedruckten Testchart. Geben Sie in das Feld TAC den höchsten Wert ein, der keine Overinking-Effekte zeigt, um den Farbraum des Druckers so groß wie möglich zu halten.
Sie können das TAC-Testchart für den Druck in Ihrem DFE skalieren, um die Farbfeldgröße für die visuelle Beurteilung zu vergrößern.
Wenn Sie auf die Schaltfläche Speichern klicken, erstellt GMG SmartProfiler im nächsten Schritt ein Testchart-PDF, um den Druckerfarbraum Ihrer Digitaldruckmaschine zu charakterisieren.
Farbeinstellungen
Die wichtigste Entscheidung, die Sie in diesem Schritt treffen müssen, ist die Wahl des Eingabefarbraums. Dieser ist der Referenzfarbraum für Ihre Druckaufträge. Wenn ein Auftrag bereits auf einer anderen Maschine gedruckt wurde, z. B. auf einer Offsetdruckmaschine, oder wenn ein Referenzdruck vorliegt, so ist der Druckstandard, der auf dieser Offsetdruckmaschine verwendet oder im Proof simuliert wurde, jetzt die Referenz für Ihre Digitaldruckmaschine. Für den beschriebenen Referenzraum muss ein GMG OpenColor Projekt vorhanden sein, damit er als Eingabefarbraum für Ihren GMG SmartProfiler Prozess verwendet werden kann. Die Eingabedokumente sollten in diesem Farbraum vorliegen und einen entsprechenden Output Intent haben. RGB-Objekte werden direkt in den Farbraum des Druckers konvertiert, ohne Normalisierung. Sie können aus einer Reihe vorinstallierter Eingabefarbräume wählen, z. B. ISO Coated v2 (39L) - PANTONE® Solid Coated V4. Alle hier aufgeführten Farbräume sind als Projekte in der GMG OpenColor Datenbank gespeichert. In diesem Tutorial ist ISO Coated v2 (39L) der Eingabefarbraum (siehe "Sample für den Offsetdruck").
Wählen Sie die Separationseinstellungen aus, die dem Zweck Ihres Druckprozesses am besten entsprechen.
Wählen Sie für die Standarddruckproduktion auf einem tonerbasierten Gerät Produktion aus. Kein Schwarz verwendet nur CMY und kann auf einem tonerbasierten Gerät mit einer klickbasierten Lizenz Toner sparen.
Bei Inkjet-Systemen können Sie eine der Ink Saving-Optionen auswählen, um den Farbverbrauch zu reduzieren und Kosten zu sparen. Alle relevanten Parameter wie GCR level und Black Start werden dann automatisch entsprechend angepasst. Wenn Sie stattdessen eine benutzerdefinierte Einstellung bevorzugen, können Sie die entsprechenden Schieberegler manuell nachjustieren.
Alle anderen Einstellungen sind fortgeschrittene Einstellungen, um die Sie sich im Moment nicht kümmern müssen. Sie können später darauf zugreifen, wenn Sie Probleme mit den Druckergebnissen haben.
Wie gehe ich vor, wenn ich den richtigen Eingabefarbraum nicht in der Liste finden kann?
Wenn Sie den richtigen Eingabefarbraum nicht finden können oder wenn Sie einen benutzerdefinierten Standard verwenden, müssen Sie zunächst eine Charakterisierung und ein entsprechendes Eingabeprojekt in GMG OpenColor erstellen.
Das Eingabeprojekt muss CMYK und alle Sonderfarben definieren, die in den Eingabedokumenten vorkommen können. GMG OpenColor berechnet die Separationsregeln, die im Wesentlichen eine Nachschlagetabelle der Eingabefarben (Sonderfarben) aus dem Dokument sind und definieren, wie die Eingabefarben in die Ausgabefarben der Digitaldruckmaschine separiert werden sollen. Diese Separationsregeln werden an GMG ColorServer gesendet und als eine Sonderfarbenbibliothek unter Ressourcen > Sonderfarben gespeichert. GMG ColorServer verwendet sie bei der Verarbeitung von Aufträgen aus dem Hotfolder, der von GMG SmartProfiler erstellt wird.
Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu GMG OpenColor: https://gmgcolor.com/de/support/hilfe/opencolor/
Abschließen und Freigeben
Nun sind alle für die Profilierung Ihrer Druckmaschine erforderlichen Informationen vollständig. Wenn Sie GMG ColorServer 5.6 oder höher verwenden, nutzt GMG SmartProfiler standardmäßig die dynamische Profilierung (1), die gegenüber der älteren statischen Profilierung viele Vorteile bietet (siehe "Dynamic conversions").
Dieses Bild zeigt den Schritt Abschließen & Freigeben in GMG SmartProfiler.
Sobald Sie auf Abschließen & Freigeben (2) klicken, übermittelt GMG SmartProfiler alle Informationen an GMG OpenColor, das dann die erforderlichen Profile berechnet und an GMG ColorServer zurückschickt. GMG SmartProfiler erstellt auch einen Hotfolder, um diese Profile zu speichern. Dieser vollautomatisierte Prozess dauert in der Regel einige Minuten, während derer der Client gesperrt ist.
Nachdem der Prozess abgeschlossen ist, zeigt GMG SmartProfiler eine Liste aller erstellten Ressourcen an, die denselben Namen tragen wie das GMG SmartProfiler-Dokument.
Sobald der Prozess abgeschlossen ist, werden alle erstellten Ressourcen unter Abschließen & Freigeben angezeigt.
Bitte folgen Sie den Links, um detaillierte Informationen über die verschiedenen Ressourcen und ihre Verwendung zu erhalten:
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.