Mit dem Farbkorrektur-Werkzeug können Sie gemessene oder anderweitig definierte Farbwerte anpassen, um näher an die Zielfarben der tatsächlichen Druckbedingung heranzukommen. Sie können außerdem den Papierton und andere medienbezogene Eigenschaften anpassen, um das Produktionssubtrat so genau wie möglich zu berücksichtigen.
Korrekturen können auf Charakterisierungs- oder auf Projektebene vorgenommen werden:
- Charakterisierungsebene: Die Anpassungen gelten für alle Projekte, die diese Charakterisierung oder Sonderfarbdatenbank verwenden.
- Projektebene: Die Korrekturen wirken sich nur auf die Farben und Profile innerhalb des ausgewählten Projekts aus.
So korrigieren Sie Ihre Zielwerte
- Klicken Sie in einer Charakterisierung oder einem Projekt im Bereich Werkzeuge & Aktionen auf Farbkorrekturen.
- Wählen Sie in der Farbliste auf der linken Seite eine oder mehrere Farben aus.
Halten Sie die STRG-Taste gedrückt, um mehrere Farben auszuwählen. - Ändern Sie den Zielmodus ODER wählen Sie Benutzerdefiniert, um den Zielwert direkt zu bearbeiten.
Die Zielwerte der ausgewählten Farben werden sofort aktualisiert, und die Vorschau spiegelt die Änderungen in Echtzeit wider.
Beispiel: Im Screenshot ist die Farbe „PANTONE 240 C“ ausgewählt.
Die Tonwertkurve der ausgewählten Farbe wird im Diagramm (1) angezeigt und veranschaulicht das Tonwertverhalten.
Sie können den Zielmodus ändern und einen benutzerdefinierten Zielwert (2) für die Volltonfarbe direkt eingeben. Sobald der Zielwert geändert wird, werden die Farbvorschau (3) und das Tonwertverhalten (4) entsprechend aktualisiert.
Für jeden Farbton zeigt die Vorschau Folgendes an:
- die Farbwerte aus der Charakterisierung (oben links) und
- die Farbwerte, die im Profil verwendet werden (unten rechts).
Es können zusätzliche Farben ausgewählt werden, um das Überdruckverhalten anzuzeigen (5). So können Sie sofort sehen, wie sich die Farbkorrekturen auf überdruckende Farben auswirken.
Tonwertkurve
Das Diagramm zeigt drei Tonwertkurven, die in der folgenden Tabelle genauer beschrieben werden.
Die zur Erstellung dieser Kurven verwendete Berechnungsmethode wird unter dem Diagramm angezeigt. Sie können die Berechnungsmethode ändern, solange die Kurve nicht manuell bearbeitet und keine Gradationskurve geladen wurde. Bei einer Änderung der Methode wird das Diagramm automatisch aktualisiert.
| Linie | Beschreibung |
|---|---|
| Gestrichelte Linie | Aus der Charakterisierung abgeleitete ursprüngliche Tonwertkurve. |
| Durchgezogene Linie |
Die für die Profilierung tatsächlich verwendete Tonwertkurve. Diese Kurve wird auf der Grundlage der Originalkurve und der Zielkurve berechnet. Wenn Sie im Murray-Davies-Modus (MD) arbeiten, können Sie die SCTV-Kurve über das Icon mit dem Auge ein- oder ausblenden und umgekehrt. |
| Gestrichelte graue Linie mit schwarzen Datenpunkten |
Geladene Zielgradationskurve. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Kurve laden aus, um eine Gradationskurve aus der Datenbank zu laden. Um die Kurve zu ändern, wählen Sie Kurve bearbeiten aus und klicken Sie auf die Linie, um Datenpunkte hinzuzufügen oder zu verschieben. Da diese Kurve oft von der tatsächlich verwendeten Tonwertkurve überlagert werden kann, ist die gestrichelte graue Linie im Diagramm möglicherweise schwer zu erkennen. |
So korrigieren Sie die Tonwertkurve
- Klicken Sie in einer Charakterisierung oder einem Projekt im Bereich Werkzeuge & Aktionen auf Farbkorrekturen.
- Wählen Sie in der Farbliste auf der linken Seite eine oder mehrere Farben aus.
- Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Kurve laden aus.
Der Dialog Gradation aus Datenbank auswählen wird geöffnet und zeigt Gradationen vom Typ „Tonkurve“ an. - Wählen Sie eine Gradation aus der Liste aus und bestätigen Sie mit OK.
—ODER— - Klicken Sie auf Importieren, um eine Gradationskurve aus einer Textdatei zu importieren.
Das Diagramm und die Vorschau werden automatisch aktualisiert, um die Änderungen widerzuspiegeln.
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