Neuerungen | Version 2.1.3 | 12. Dezember 2017
ChannelExtender für GMG ColorPlugin
Separieren Sie mit dem neuen ChannelExtender Ihr gesamtes Design direkt in Adobe Photoshop von RGB in Ihre benutzerdefinierte Druckfarbeinstellung.
Mit der neuen ChannelExtender-Funktionalität von GMG ColorPlugin Version 1.3 können Sie Devicelink-Separationsprofile verwenden, um das gesamte Design direkt in Adobe Photoshop von RGB in Ihre benutzerdefinierte Druckfarbeinstellung zu separieren. GMG OpenColor berechnet die erforderlichen Separationsprofile und sendet sie an das Plugin.
Expanded Color Gamut-(ECG-)Druck, auch bekannt als Druck mit fester Farbpalette, verwendet einen standardisierten Farbensatz mit mehr als vier Prozessfarben, um jede im Design verwendete Farbe zu reproduzieren. Die Farben, die zusätzlich zu CMYK verwendet werden, z. B. Orange, Rot, Grün, Violett oder Blau, erweitern den Druckfarbraum.
Diese Methode ermöglicht eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Farben im Design und auch das Nesting von Druckaufträgen mit unterschiedlichen Farbkanälen, ohne die Farbkonfiguration der Druckmaschine zu verändern.
Mit ECG kann das Design auffälliger sein, was zu hoch gesättigten Farben führt. Das Druckergebnis ist dem ursprünglichen Design näher. Da die Druckfarbeneinrichtung standardisiert ist, sparen die Drucker Rüst- und Druckfarbkosten.
Sie finden die neue Funktion unter Projekt > Separation > Werkzeuge & Aktionen > Profile > RGB nach ECG.
Verhalten von Sonderfarben auf verschiedenen Papiertönen
Kontrollieren Sie das Verhalten jeder einzelnen Sonderfarbe im Hinblick auf Änderungen des Papiertons im gesamten Prozess.
In GMG OpenColor können Sie jetzt das Verhalten jeder Sonderfarbe in Bezug auf Änderungen des Papiertons steuern, d. h. eine Sonderfarbe daraufhin proofen, ob sie mit dem Swatchbook übereinstimmt, oder simulieren, wie sich die Papierfärbung auf diese Sonderfarbe auswirkt.
Im Allgemeinen bezieht sich ein farbverbindlicher Proof auf den Papierton des Produktionsmaterials. Das Proof-Profil berücksichtigt die Unterschiede im Papierton zwischen dem für die Charakterisierung verwendeten Material und dem für die Druckproduktion verwendeten Material. Sonderfarben können jedoch so gedruckt werden, dass das endgültige Druckergebnis immer noch mit dem Swatchbook übereinstimmt. Mit der neuen Version können Sie jetzt das Verhalten spezifisch für jede in einem GMG OpenColor-Projekt verwendete Druckfarbe kontrollieren.
Sie finden die neue Funktion unter Projekt > Werkzeuge & Aktionen > Werkzeuge > Farbkorrekturen > Zielmodus.
DotProof-Profile mit benutzerdefinierten Sonderfarben
Fügen Sie jobspezifische Druckfarben zu einem vorhandenen DotProof-Profil hinzu, ohne zusätzliche Testcharts drucken und messen zu müssen.
Sie können ein DotProof-Hauptprofil erstellen, das die gängigen Prozessfarben wie z. B. CMYK enthält, die im Druckverfahren verwendet werden. Das Profil kann in Iterationszyklen optimiert werden, um eine möglichst hohe Übereinstimmung von Proof und Druck zu erreichen. Für jeden Proof-Job können Sie dann flexibel weitere Sonderfarben zum DotProof-Profil hinzufügen und so neue Profilvarianten erstellen. Drucken und Messen von Testcharts auf dem Proof-Drucker nach dem Hinzufügen der Farben ist nicht erforderlich.
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, mit sehr geringem Aufwand jobspezifische DotProof-Profile zu erstellen, was wertvolle Zeit und Proof-Medien spart. Da die Profile auf Spektraldaten und der Prediction Engine von GMG OpenColor basieren, werden Sie bezüglich Farbgenauigkeit und visueller Übereinstimmung des Proofs das bestmögliche Ergebnis erzielen.
Um Sonderfarben hinzuzufügen, gehen Sie zu Projekt > Fertigstellen > Schaltfläche Hinzufügen neben dem Profilnamen.
Umgebungssicherung
Sie können jetzt eine Umgebungssicherung für die gesamte GMG OpenColor-Instanz einschließlich Datenbank, Projekte, Charakterisierungen, Messungen und berechnete Profile erstellen und wiederherstellen.
Um ein Backup zu erstellen, gehen Sie zu Optionen > Backup.
Maximalwert für Separationsregeln
Sie können jetzt einen Maximalwert für Separationsregeln erstellen.
Sie können den Wert unter Separationsregeln > Maximalwert bearbeiten. Ausgabekanalwerte über diesem Prozentwert werden auf 100% gesetzt.
Änderungsmanagement bei Separationsregeln
Wir haben auch die Leistung des Änderungsmanagements ganz allgemein verbessert: Nur die Profile, die von Änderungen der Separationsregeln auch tatsächlich betroffen sind, werden bereinigt und müssen neu berechnet werden.
End-of-Life der Unterstützung von 32-Bit-Betriebssystemen. Version 2.1.3 wird nur auf 64-Bit-Systemen ausgeführt.
Neuerungen | Version 2.1.0 | 8. Juni 2017
Profilerstellung ohne Testchart
Profile können jetzt auf dem laufenden Druckbogen erstellt werden - es ist kein Testchart mehr erforderlich.
Die neue GMG OpenColor-Version ermöglicht die Messung von Farbfeldern eines Druck-Kontrollkeils oder sogar von Vollton- und Farbstufen-Farbfeldern auf dem laufenden Druckbogen und die Erstellung eines Profils aus den erfassten Spektraldaten, was mit keinem anderen Profilerstellungswerkzeug möglich ist.
Sie können diese neue Funktion unter Symbolleiste > Messen aktivieren.
Hinzufügen von Sonderfarben zu einer vorhandenen Bibliothek
Es ist jetzt möglich, ganz einfach eine neue Sonderfarbe zu einer bestehenden Bibliothek hinzuzufügen, indem Sie eine schnelle Messung durchführen.
So führen Sie die Messung durch:
Um den Messvorgang zu starten, wählen Sie einfach Charakterisierung > Werkzeuge & Aktionen > Zusätzliche Sonderfarbe messen.
Automatische OBA-Erkennung
Die neue OBA-Erkennung unterstützt Sie bei der Erstellung von Charakterisierungsdaten und Proofs für Medien mit optischen Aufhellern (optical brightener agents, OBA).
Bei der Messung der Papierfärbung wird die OBA-Nutzung automatisch erkannt, wenn ein Messgerät eingesetzt wird, das die Messung der Messbedingungen M2 oder M1 (oder M0) unterstützt. GMG OpenColor klassifiziert die OBA-Verwendung entweder als schwach, niedrig, mäßig oder hoch und empfiehlt ein geeignetes Proof-Medium, um die höchstmögliche Farbgenauigkeit und visuelle Übereinstimmung zu gewährleisten.
Sie finden die neue Funktion unter Messung > Werkzeuge & Aktionen > Medien OBA-Auswertung.
Verbesserungen der Messung
Um wertvolle Arbeit und Zeit zu sparen, bietet GMG OpenColor verschiedene Verbesserungen bei den Messungen.
Es ist jetzt möglich,
- einen Scan durch doppelte Messungen zu überprüfen.
- ein Testchart mit allen unterstützten Messbedingungen in einem Durchgang zu messen.
- Testcharts lückenlos zu drucken und zu messen, um die Testchartgröße zu minimieren.
- gespiegelte Testcharts zu messen.
- integrierte Standard-Testcharts zu verwenden, die in der Druckindustrie weit verbreitet sind.
Wählen Sie einfach ein Testchart aus der Testchartliste aus und messen Sie es direkt. - Ihr Messgerät in der sortierten Liste schneller zu finden.
Lassen Sie sich hilfreiche Informationen über das angeschlossene Gerät wie z. B. die Serien- oder Revisionsnummer anzeigen.
Neue Charakterisierungen
Neue Charakterisierungen wurden zu GMG OpenColor hinzugefügt.
Liste der Charakterisierungen:
- PSO Coated v3 (51)
- PSO Uncoated v3 (52)
- GRACoL 2006 Coated Commercial Sheet (#1)
- GRACoL 2013 Coated (CRPC 6)
- GRACoL 2013 Uncoated (CRPC 3)
Unterstützung von Medien für Epson Stylus Pro WT7900
Neue Proof-Medien für den Drucker Epson Stylus Pro WT7900 wurden hinzugefügt.
Liste der Medien:
- GMG ProofPaper semimatte 250
- Epson Metallic Proof Silver Foil
- Epson ClearProof Thin Film
Neue Messgeräte
GMG OpenColor unterstützt jetzt neue X-Rite- und Konica-Messgeräte.
Liste der Messgeräte:
- X-Rite eXact
- X-Rite i1iSis 2
- Konica Minolta FD-7
- Konica Minolta FD-9
PANTONE® PLUS Metallics
GMG OpenColor enthält jetzt die Sonderfarbenbibliothek PANTONE® Plus Metallics.
GMG OpenColor 2.1 ist eine kostenpflichtige Version und erfordert eine neue Lizenz. Sie erfordert den Anwendungsdienst 1.2.397.
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