Version 3.4.0.30 - May 7, 2026
Behobene Probleme
Diese Version bietet höhere Stabilität und behebt folgende Fehler:
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Separationsregeln: fehlerhafte Ergebnisse bei dunklen Substraten und deckenden Farben
In speziellen Fällen lieferten die Berechnungen der Separationsregeln fehlerhafte Ergebnisse bei der Verwendung von dunklen Papiertönen mit deckenden Farben. -
Visuelles Gamut-Mapping: Priorität der Ausgabefarben nicht berücksichtigt
Das neue visuelle Mapping von Farben außerhalb des Farbraums berücksichtigte nicht immer die gesetzte Druckpriorität der Ausgabefarben.
Anmerkung: OpenColor 3.4.0.30 kann nicht auf Windows Server 2016 installiert werden. Eine Übersicht der unterstützten Betriebssysteme finden Sie hier.
Version 3.4.0.25 - 16. April 2026
Proofing:
Epson SureColor SC-P7300 / P9300
GMG OpenColor unterstützt nun die Erstellung von Proof-Profilen für die Drucker Epson SureColor SC-P7300 und SC-9300 mit den folgenden Proof-Bedingungen:
| Drucker | Proof-Medien | Druckmodus | Matte Black | Photo Black |
|---|---|---|---|---|
| Epson SC-P7300 /9300 |
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1200x1200 dpi 9c | ✔ | |
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1200x1200 dpi 9c | ✔ |
Epson SureColor SC-S9100 Jetcomp Proofing Media
Die Version enthält weitere Ausgabebedingungen für den Epson SureColor SC-S9100:
| Drucker | Proof-Medien | Druckmodus | Front- Druck | Rücken- Druck |
|---|---|---|---|---|
| Epson SC-S9100 |
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1200x1200 dpi 64pass | ✔ | |
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1200x1200 dpi White 47pass | ✔ | ||
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1200x1200 dpi White 47pass | ✔ |
Änderung bei der Lizenzierung: Prototype-Proofing wird nun über die Lizenzierung in GMG ColorProof (anstelle von GMG OpenColor) gesteuert, was die Komplexität reduziert und die Nutzung erleichtert. Entsprechend werden die Ausgabe-Bedingungen für Prototyp-Drucker standardmäßig in der Datenbank für alle OpenColor-Systeme mit einer "Proofing"-Lizenzoption angezeigt.
Sonderfarben und CxF (Proofing und Separation)
Flexible Neudefinition von Sonderfarben für digitale Workflows
Die neue Sonderfarbenfunktion LAB-Sonderfarbe ersetzen erweitert die Möglichkeiten der Sonderfarbenbearbeitung. Während das bestehende Korrekturwerkzeug eine gemessene Sonderfarbe innerhalb des Bereichs ihres ursprünglichen Spektralmodells anpassen kann, führen größere Zielverschiebungen zu potentiell ungenauen Vorhersagen der Farbabstufungen. Mit der neuen Funktion können Sie eine Sonderfarbe durch die Zuweisung eines neuen LAB-Werts vollständig neu definieren. OpenColor generiert aus dem Zielwert ein neues Spektrum und berechnet alle Farbabstufungen neu.
Weitere Informationen
Sonderfarben-IDs in CxF-Export
OpenColor 3.4 führt eindeutige IDs (UIDs) für Sonderfarben und auch für Farbabstufungen ein, wenn diese als CxF exportiert werden. Die eindeutigen Kennungen ermöglichen Systemen von Drittanbietern auf Sonderfarben zu verweisen, ohne auf Namen angewiesen zu sein. Die Verwendung von UIDs verbessert die Zuverlässigkeit der Integration, ermöglicht eine sicherere Synchronisation mit MIS-/ERP- und Produktionssystemen und gewährleistet, dass API-Verbindungen stabil bleiben, selbst wenn sich Farbnamen im Laufe der Zeit ändern. Die CxF-Struktur wurde zudem durch die Einführung gemeinsamer Medienreferenzen optimiert, denen jeweils eine eindeutige ID zugewiesen wird, um Redundanzen zu reduzieren und die Konsistenz zu verbessern.
Neue „Out-of-Gamut-Mapping“ Option in den Separationsregeln
Mit einer neuen Option in den Separationsregeln können Sie festlegen, wie Out-of-Gamut-Farben umgesetzt werden sollen.
Zusätzlich zum Standardverhalten Colorimetrisch (niedrigster ΔE00-Wert) können Sie nun Visuell (Farbanmutung beibehalten) wählen, um einer besseren visuellen Übereinstimmung Vorrang vor einem möglichst niedrigen DeltaE-Wert zu geben. Dies ist besonders nützlich für den Großformatdruck und kleinere Farbräume, während Verpackungs-Workflows weiterhin das Standardverhalten verwenden können. Da die Standardeinstellung unverändert bleibt, sind bestehende Konfigurationen nicht davon betroffen.
Separation: Qualitätsverbesserungen
"Druck nach Druck"-Profilierung
- Mit der neuen Einstellung Stützpunkte pro Kanal können Sie das Profilgitter flexibel anpassen. Bei Bedarf können Sie die Anzahl der Stützpunkte erhöhen, um eine höhere Genauigkeit zu erzielen (z. B. bei steilen Profilkurven durch einen großen Schwarzstartwert und einen hohen GCR-Level), oder die Standardeinstellung beibehalten, um eine schnellere Profilerstellung zu gewährleisten. Je mehr Stützpunkte verwendet werden, desto länger dauert die Profilerstellung.
Mehr Genauigkeit beim Schwarzstart in den Lichtern
Die Berechnung des Schwarzstarts wurde verbessert, was zu einem präziseren Einsatz von Schwarz im Lichterbereich führt und sanftere Tonwertübergänge sowie konsistentere Ergebnisse ermöglicht.-
Verbesserte Schwarzpunkt-Berechnung
Diese Verbesserung reduziert unerwünschte Farbverschiebungen bei der Verwendung von nicht-neutralen (farbigen) Schwarzpunkten – insbesondere dann, wenn die Schwarzpunktkompensation auf einen Wert unter 100 % eingestellt ist. Dies sorgt für eine präzisere Tonwertsteuerung und stabilere Neutraltöne in den Tiefen.
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Glattere Farbseparationen bei ausgeschlossenen Überdrucken und TAC-Begrenzungen
Mit dieser Version kann OpenColor bei ausgeschlossenen Überdruckkombinationen und Begrenzungen der Gesamtfarbmenge (TAC) noch glattere Tonwertübergänge und gleichmäßigere Farbverläufe erzielen.
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Verbesserte "Gamut Expansion" (bessere Nutzung des Zielfarbraums)
Die Farbraumerweiterung bei der "Druck nach Druck"-Profilierung wurde optimiert, um den Zielfarbraum effektiver zu nutzen und so eine kräftigere, besser kontrollierte Sättigung zu erzielen. Für optimale Ergebnisse sollten die Einzelkanäle in der Separationsregel „rein“ gehalten werden, dh in der Separationsregel auf 100% gesetzt werden:
"RGB nach Druck"-Profilierung
- Sie können die folgenden Separationseinstellungen nun für die Berechnung von „RGB nach Druck“-Profilen (RGB-nach-CMYK und RGB-nach-ECG) anwenden:
- Schwarzstart
- GCR (Gray Component Replacement)
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Max Schwarz
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Verbesserte Graubalance und Schwarzkomposition
Die verbesserte GCR-Berechnung baut Neutraltöne mit einem gleichmäßigen Schwarzanteil (K) von Licht bis Tiefe auf, während die CMY-Separationen sauber und druckfähig bleiben. CMY kann somit besser manuell bearbeitet werden, selbst in Bereichen, in denen Schwarz (K) dominiert. Graukomponenten werden kontrollierter im Zusammendruck mit Schwarz verschoben, wodurch die Neutralität und Stabilität im gesamten Bild zunimmt. Auch in Farbverläufen und gesättigten Farbbereichen wird eine gleichmäßige Zeichnung im CMY erreicht, was Retuschen vereinfacht und stabilere Druckergebnisse ermöglicht.
UI & UX Verbesserungen bei der manuellen Profilierung
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Konsolidierung und Umbenennung der Profilaktionen
Die Aktionen wurden zusammengefasst und umbenannt, um ihre Funktion besser zu reflektieren und den Arbeitsablauf verständlicher zu machen:- „RGB-to-Channel Extender“, "RGB nach CMYK" → „RGB nach Druck“
- „Multicolor-zu-Multicolor“ → „Druck nach Druck“
- „RGB/CMYK to CMYK“ → „CMYK nach CMYK“ (RGB wurde in eigene Kategorie verschoben)
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Neu gruppierte Profilaktionen
Die Profilaktionen wurden in zwei Bereiche unterteilt:-
Empfohlene Profile: primäre und am häufigsten verwendete Aktionen, die Benutzer zuerst wählen sollten. Die beiden Schaltflächen für empfohlene Profile bleiben auch dann primär, wenn der Benutzer Profile hinzufügt. Die Aktion „Kalibrierung erstellen“ wird hier bei Bedarf angezeigt (sekundäre Schaltfläche).
- Andere Profile: weniger gebräuchliche oder erweiterte Aktionen. Diese Schaltflächen bleiben stets zweitrangig.
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Empfohlene Profile: primäre und am häufigsten verwendete Aktionen, die Benutzer zuerst wählen sollten. Die beiden Schaltflächen für empfohlene Profile bleiben auch dann primär, wenn der Benutzer Profile hinzufügt. Die Aktion „Kalibrierung erstellen“ wird hier bei Bedarf angezeigt (sekundäre Schaltfläche).
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Benutzerfreundlichere Validierung bei „Druck nach Druck“ Profilierung
Wenn ein Benutzer die Profilierung startet, ohne zuvor eine Separationsregel hinzugefügt zu haben, zeigt OpenColor eine kurze Meldung an, in der erklärt wird, was fehlt. Direkt aus dieser Meldung heraus kann eine Separationsregel erstellt bzw. hingefügt werden. -
Neuer Abschnitt „Finalisieren“ für die Veröffentlichung
Die Funktion „Veröffentlichen“ wurde in einen eigenen Abschnitt „Finalisieren“ unterhalb der Profile verschoben.
Behobene Probleme
Diese Version bietet höhere Stabilität und behebt folgende Fehler:
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RGB-Separationsprofile - TAC-Problem
Einige RGB-Profile haben den festgelegten TAC-Wert (Total Area Coverage) überschritten. -
Farbkorrekturen - Punktzuwachs bei Sonderfarben geändert
In einigen Fällen blieben lineare SCTV-Abstufungen nach der Bearbeitung einer Sonderfarbe nicht linear. -
Multicolor-to-Multicolor Separation - Falscher Schwarzstart
Bei einigen Separationsprofilen wurde ein Schwarzstart verwendet, der von den definierten Berechnungseinstellungen abwich. -
Berechnung einer großen Anzahl von Separationsregeln - Absturz von OpenColor
In einigen seltenen Fällen kam es zu einer hohen Speicherbelegung, was zu einem Absturz von OpenColor führte. -
Die Separationsregel kann nicht berechnet werden
Bei der Verwendung von Farbnamen mit einem Umlaut (ü,ö,ä) in einem Zielprojekt war es nicht möglich, eine Separationsregel zu berechnen. Auch bei einigen sehr spezifischen Farbkombinationen brach die Berechnung bei 70 % mit der Fehlermeldung „Ergebnisse stehen noch aus“ ab.
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